03.11.2019

Fusion mit dem DJV Berlin

Informationen zum weiteren Vorgehen

Eine Meldung von Christian Walther.

 

 

Liebe Mitglieder,

 

nun ist es amtlich und im Vereinsregister eingetragen: JVBB und DJV Berlin sind verschmolzen und heißen erst einmal etwas umständlich DJV Berlin - Journalistenverband Berlin-Brandenburg Beide Verbände sind gleich stark, insgesamt haben wir jetzt mehr als 3.000 Mitglieder. Grund ist  ein verhaltensauffälliger, sich AfD-nah präsentierender Miniaturverband, der sich den Namen "DJV Berlin-Brandenburg" gesichert hat – ein Ärgernis, dem auch der Bundesverband nicht abhelfen konnte.

 

Da wir verabredet hatten, dass die Verschmelzung auf Basis des Vereins mit der längeren, bis 1948 reichenden Biografie erfolgt, ist der JVBB nun erloschen. Damit ist eine 15 Jahre währende Phase der Spaltung beendet. Ausgelöst wurde diese Spaltung damals durch Misswirtschaft und die Blockade einer grundlegenden Erneuerung. Der Umbruch gelang dann doch noch, wobei der DJV Berlin durch eine schmerzhafte Insolvenz gehen musste. Längst aber herrschen wieder geordnete Verhältnisse, und so war es in den letzten Jahren immer weniger zu erklären, warum es in Berlin zwei DJV-Verbände nebeneinander gibt.

Der jetzt fusionierte Verband wird durch einen gemeinsamen Übergangsvorstand geführt und durch die beiden bisherigen Vorsitzenden vertreten: Bernd Lammel und mich.

 

Wir haben uns angesichts einer sechswöchigen Ladungsfrist und der heraufziehenden Vorweihnachtszeit darauf verständigt, die erste gemeinsame Mitgliederversammlung am 11. Januar 2020 durchzuführen. Dann werden alle Mandate neu vergeben, alle Gremien neu gewählt. Ich bitte, diesen Termin, einen Samstag, schon jetzt zu blockieren.

 

Nachdem der JVBB bereits im Sommer in die Räume in der Alten Jakobstraße 79/80 eingezogen ist, werden jetzt auch die bisher getrennten Abläufe Schritt für Schritt harmonisiert. Um allerdings unnötige Irritationen zu vermeiden, haben wir beim Antragsverfahren für den Presseausweis 2020 verabredet, dass die Mitglieder jeweils nach dem ihnen vertrauten Verfahren bedient werden.

Erst im nächsten Jahr wird es dann ein einheitliches Verfahren für alle geben. Dann soll auch die Beitragsordnung neu gefasst werden.  Im Übrigen gilt, dass die bewährten Dienstleistungen (Rechtsberatung, Steuerberatung, Seminare etc.) uneingeschränkt fortgeführt werden.

 

Beste Grüße

Christian Walther